Nov 02 2008

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Det Mueller

TeNo und Pick-A-Pea: Ein Live Test.

Abgelegt 12:20 unter News

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Freitag ist der klassische Kölner Einkaufstag. Also machte ich mich vorgestern auf, vom Süden in den Westen meiner Stadt, was Freitags dem Aufwand eines Ferienwochenendes gleichkommt: 12 km in 1 Stunde! Mein Ziel: Das neu eröffnete Einkaufscenter in Köln-Weiden. Nach gefühlten 4 Jahren Umbauzeit (tatsächlich waren es wahrscheinlich nur 2 Jahre) präsentiert es sich jetzt noch um mindestens 1/3 größer und in glänzendem Zustand.

In diesem Einkaufspalast präsentieren sich aber seit kurzem  auch zwei Geschäfte, die regelmäßigen Bloglesern bekannt sein sollten: Der neue Kölner TeNo Store und das Bio-Fast-Food Restaurant Pic-A-Pea

(1) TeNo mußte ich Freitag einen Ehrenbesuch abstatten, nachdem ich Mittwoch von der großen TeNo Aktion zugunsten des ambulanten Palliativpflegedienstes der Uniklinik Köln berichtet hatte. TeNo ist eine weltweit arbeitende, deutsche Schmuckfirma aus Pforzheim, die sicher auch als LOHAS Unternehmen angesehen werden kann. Edelstahl wird umweltschonend hergestellt und verbraucht nicht annähernd die Energien, die es kostet Gold oder Silber zu gewinnen. Der Inhaber Jürgen Heinz, vielen hier als reger Kommentator bekannt, entwickelt zudem immer wieder neue und tolle Ideen, die oft schon den deutlichen Touch von Social Marketing haben, wie oben beschrieben. Außerdem gabs ja für Köln-Blogger auch etwas zu gewinnen: Ich habe meinen Flyer ausgedruckt, abgegeben und schon wanderten 20 Euro Spende von TeNo an die Uniklinik Köln, aber halt - da war ja noch das Schatzsuchespiel und ich durfte tief in die Schatztruhe greifen, zwischen Tonnen von Sägespänen. Plötzlich erwischte meine Hand ein Kästchen und die Verkäuferin freute sich mit mir: Ein Gutschein über 20 Euro! Der wird bald eingelöst - lieber Jürgen.

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(2) Und wer einkauft, hat auch Hunger und ich dachte sofort an Pick-A-Pea, die neue Geschäftsidee von Kathrin Möntenich, die für ihr Konzept zur ersten NRW Bio Fast Food-Kette im Juli 2008 die mit einer Prämie von 10.000 Euro verbundene Urkunde entgegen nahm. (Ich berichtete ausführlich darüber, hier <<<). Auch hier war vor knapp 8 Tagen die ersehnte Eröffnung und als ich kam, war reger Betrieb im clean-coolen Restaurant. Ich bestellte mir eine große Portion knackigen Salat, eine Geflügelbratwurst mit Curry Sauce, eine Portion Bio-Fritten mit Kräuterquark (!) und eine Bionade. Alles zusammen war recht viel und dafür doch preiswert - knapp 9 Euro, für beste Bio Qualität, die man schmecken konnte. Die Fritten aus Bio Kartoffeln werden z.B. in feinem Rapskernöl frittiert und das Auge isst natürlich auch mit: die gewohnten Pappteller mit dem eingedellten Rand gibts hier auch fürs richtige Bratwurstgefühl - allerdings aus feinem Porzellan! Die Fritten werden ganz ungewöhnlich, aber wunderschön und sehr praktisch in kleinen “Blumentöpfen” ausgegeben. Alles ist hübsch angerichtet und wird sehr dekorativ von freundlichem Personal angeboten. Kadir, bediente mich und war äußerst hilfsbereit und aufmerksam. Was völlig fehlt ist der typische Fettgestank üblicher “Frittenbuden” - so kanns auch gehen und es war echt lecker. Fast-Food mit gutem Gewissen, eine schöne Erfahrung!

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