Aug 14 2008

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Det Mueller

Dome House: Bio Häuser aus Japan weltweit.

Abgelegt 13:51 unter News

Die japanische Firma “Dome House” produziert und liefert weltweit ihre Idee eines Öko-Hauses. Die kleinen Kugelhäuser arbeiten umweltfreundlich und gesundheitsfördernd mit eigenen Wärmetausch - und Rückgewinnungssystemen, sind sicher bei Erdbeben und fatalen Wirbelstürmen…

Warum? Ganz einfach, die kleinen Dinger, die auf den ersten Blick an die Kralbauten in afrikanischen Dörfern erinnern, sind absolut rund und werden aus wenigen Einzelteilen in beliebiger Dimensionsausdehnung flexibel zusammengestellt. Die Rundbauweise ermöglicht ein “internes” Luftzirkulationssystem, dass sogar Vorräte länger haltbar macht. Ein besonderes Highlight sind aber sicher die im Kunststoff “eingebauten Antioxidantien”, die dafür sorgen sollen, an Asthma oder Rhinitis leidenden Menschen, durch saubere Innenluft Linderung zu verschaffen.

Einzelhäuser gibt es bereits ab 42.000 Dollar. Sie sind in wenigen Stunden aufgestellt…:::

oko-hauser.png

Zur Homepage Dom House gehts hier <<<

5 Kommentare

5 Kommentare to “Dome House: Bio Häuser aus Japan weltweit.”

  1. Heideam 14. August 2008 um 15:37 1

    Wie cool! So eins will ich haben! - war mein erster Gedanke, als ich den Artikel eben las ;-) Wo hast Du denn diese Info gefunden?

  2. Linda Berendesam 15. August 2008 um 06:23 2

    Ja, wirklich schön … wenn man sich dann wie im Bastelsatz die einzelnen Modelle aneinander bauen lässt und z.B. mit Overhang 10 kombiniert, kommt man auch auf eine respektable Grundfläche und hat vor allem auch mal ein paar gerade Wände, wo man das eine oder andere Bild hängen könnte
    Wobei … so eine Siedlung (wie abgebildet) ist wohl eher ein Graus … wo bleibt da die Individualität?
    Grüße von Linda

  3. Det Muelleram 15. August 2008 um 12:51 3

    @ Heide
    Oh - Du warst ja lange nicht mehr hier! Wie schön von Dir aber zu hören. Ich bin kein Feed-Reader! Deshalb streife ich oft durchs Web und da entdeckt man dann Einiges. In diesem Fall hab ich einfach gegoogelt und bei Suche “internationale desgin news” eingegeben…

    @ Linda
    Ich geb Dir Recht - als Dorf sieht es komisch aus, scheint aber wohl so eine Art Musterhaus Siedlung zu sein. Allerdings liegt der Reiz wohl darin, auf kleinstem Raum viel unterzubringen. Japan leidet an Platzmangel und besonders in Großstädten gibts, wenn überhaupt, nur Minigrundstücke. Ich bin immer wieder begeistert, welche Lösungen sich japanische Architekten ausdenken. Für Deine großformatige Kunst ist da leider tatsächlich kein Platz. Aber die Welt ist ja groß…

    Liebe Grüße an beide
    Det

  4. Martin Ratham 19. August 2008 um 07:56 4

    Bei den erwähnten “Antioxidatien” musste ich stocken: Wie können Baumaterialien eines Hauses “dafür Sorge tragen”, dass Menschen weniger unter Asthma und Rhinitis leiden?
    Meine Halbbildung deckt sich hier mit der von Wikipedia: Selbst die Wirksamkeit dem Körper zugeführter Antioxidatien ist demnach umstritten: http://de.wikipedia.org/wiki/Antioxidantien
    Ich kann mir zwar vorstellen, dass manche Baumaterialien z.B. dem Ozon in Straßenrand-Wohnungen oder in Häusern in O-3-reichen Wäldern den Garaus machen. Aber ob diese Materialien ein echtes Alleinstellungsmerkmal des vorgestellten Biohauses sind?

  5. Det Muelleram 19. August 2008 um 13:49 5

    @ Martin
    Erst dachte ich ach, guck mal, ein “Genau-Wissen-Woller”, der im Eifer des Gefechtes die Anführungszeichen überlesen hat, obwohl oder gerade weil er im Jahr bis zu 150 Bücher liest. Dann sah ich einige Flüchtigkeitsfehler, die auch oder gerade sowohl einem Lektor (ihm) als auch einem Texter (mir) immer wieder passieren. Und das machte ihn dann menschlich - schmunzel!

    Aber im Ernst, wie es genau funktioniert weiß ich auch nicht, mein technisches Englisch ist nicht so ausgeprägt. Allerdings, lieber Martin, lieferst Du vielleicht selbst die Antwort über Wikipedia, denn die Antioxidantien stecken im Kunststoff, aus dem die Dinger wohl gemacht sind. Die reinigen in der besagten Zirkulation die Luft, die dann sauber, dem Betroffenen zur Linderung/Heilung verhilft. Zumindest hab ich es so verstanden. Vielleicht liest ja ein Baubiologe oder Architekt mit und klärt uns auf….

    Das USP oder Alleinstellungsmerkmal allerdings, bezieht sich wohl eher auf die Architektenleistung (viel Raum auf wenig Grundfläche zu günstigen Preisen), was in Städten wie Tokio sicher von unglaublichem Vorteil ist. Und das, in Kombination mit der Modulbauweise - also optional jede Erweiterung ermöglicht…

    Danke jedenfalls für einen netten Kommentar aus K-Mülheim!
    Det

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