Mrz
23
2007

Det Mueller

Da bleibt einem die Luft weg: 1200 Meter über dem Colorado River überspannt eine glasklare Beobachtungsplattform den Grand Canyon. Die riesige Bodenplatte besteht nicht aus gebogenem Glas, sondern aus vorgespanntem und thermisch behandeltem Glas, wie ich dem später eingetroffenen Kommentar No.3 von Dipl.-Ing. Kurt Klöser entnehmen durfte.
Das wohl spektakulärste Objekt, bei dem Produkte der deutschen Glasbiegerei Döring aus Berlin-Spandau [Business Unit der Saint Gobain Deutsche Glas] zum Einsatz kommen, trägt den schönen Namen “Skywalk“.
Deutsche Firmen leisten oftmals spektakuläre Dinge, von denen man kaum etwas mitbekommt. Aber genau das, sind die Ingenieurleistungen, die unserem Land einstmals einen besonderen Ruf eingebracht haben…:::
Mrz
05
2007

Det Mueller

Was guckst Du? Wer derzeit durch große Städte Deutschlands mit mehr als 100.000 Einwohnern fährt, kann sich der Kampagne von Toyota zur Einführung des neuen Kompaktwagens “Auris” [ von lat. aurum = Gold] nicht entziehen. [Agenturen: BMZ + more, Zenithmedia]
“Das Resultat fürs Auge ist phänomenal - nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ. Das Außenwerbe - Medium wird in zuvor nie dagewesener Weise genutzt. Und dies überaus intelligent: mit Bildern, die speziell “für draußen” fotografiert wurden”, so unser Fachblatt w&v.
Und Focus online recherchierte dazu, daß “der japanische Hersteller zehn Tage lang sämtliche Plakatwände in 82 deutschen Großstädten für sich gebucht hat. Es ist die bisher größte Plakataktion in der Bundesrepublik. Nach Firmenangaben wurden 202 000 Plakatwände, Litfaßsäulen und Panoramaflächen beklebt [von ca. 400.000 Gesamtbestand].” Der ZAW-Sprecher Volker Nickel schätzt die Gesamtkosten auf 25 bis 30 Millionen Euro. Selbst VW kommt da nicht mit: Für die damalige Jubiläumskampagne für den Golf zahlte Volkswagen nach ZAW-Schätzung zwölf Millionen Euro für 90 000 Wände.
Fazit: schön fürs Auge ist die Kampagne allemal. Leider wird das Produkt in sparsamster Variante aber doch noch 6,9 Liter auf 100 km schlucken und das finde ich nicht mehr zeitgemäß. Aber andere werden kommen und siegen. Hätte Toyota die 30 Mio Euro doch lieber in die weitere Entwicklung stecken sollen? Was meinen Sie?:::